Was uns bewegt


Dieses Gedicht hat Mascha Kaleko in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben. Es ist aktueller denn je:


Rezept

Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
und der Anzug im Schrank.

Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
wie wenig du brauchst.
Richte dich ein.
Und halte den Koffer bereit.

Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.

Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Bruder verrät,
geht es um dich oder ihn.
Deinen eigenen Schatten nimm
zum Weggefährten.

Feg deine Stube wohl.
Und tausche den Gruß mit dem Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
unter dem Dach im Einstweilen.

Zerreiß deine Pläne. Sei klug
und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
im großen Plan.
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.

Natur und Stille

Spirituelle Tage im Oktober 2019

"... du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern. Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst." (Bernhard von Clairvaux)


im Wald unterwegs:
"Wir sehen nur Bäume, nie den Wald. Das Wesen des Waldes ist nicht die Ansammlung der Bäume, sondern das Dazwischen." (Hans-Peter Dürr, Atomphysiker)

SeelenLand-LandArt auf der Mondlandschaft:
"was draußen geschieht, wird von innen her gelenkt und beurteilt; das Innere wird von draußen her geweckt, gerufen, gespeist." (R. Guardini) (siehe Fotos)

Sieben Quellen:
ein Ort der Inspiration.

herzRAUM-Erfahrungen

Bernhard war das erste Mal bei Kontemplativen Exerzitien im November. Er schreibt über seine Erfahrungen danach:

In der darauf folgenden Woche habe die Auswirkungen der Exerzitien besonders in der Arbeit gespürt. Die Unterbrechungen in der Arbeit zu nutzen um sich wieder mit dem Jesusgebet auf Gott hin zu sammeln und dann die nächste Aufgabe anzugehen gaben meinem Arbeitsalltag eine neue Qualität.

Letzten Samstag ereilte mich am frühen Nachmittag beim Besuch bei meiner Mutter ein Herzinfarkt. Gott sei Dank war mein Bruder in Nähe und konnte mich gleich ins Krankenhaus bringen.Dort wurden die notwendigen Behandlungen gemacht. Heute bin ich nach Hause gekommen.

Diese

Tage im Krankenhaus waren in gewisser Weise auch ein Geschenk. Es war

berührend für mich die Zuwendung, die Geduld und die Liebe des

Pflegepersonals, der Ärzte für mich und die anderen Patienten zu

erfahren.

Auf der Normalstation habe ich dann einige Mitpatienten mit ihren Problemen, Ängsten und Hoffnungen kennen gelernt. Da ist mir
wieder klar geworden wie dankbar ich sein kann,weil ich darauf vertrauen kann, dass ich von der Liebe Gottes getragen bin. Ich glaube ich konnte auch etwas von meiner Hoffnung weitergeben.

Ich kann nur sagen das Leben mit Jesus ist spannend!

Einblicke in den Schlößchengarten

Im Schlößchengarten fühlen wir uns wohl: Menschen, Tiere, Pflanzen ...