Unter dem Motto „hortus vivendi - Garten des Lebens“ wird momentan und brandaktuell unser Klostervorgarten umgestaltet.

Auf dem Gelände rund um das bestehende Labyrinth entsteht zur Zeit ein Reptilien- und Insektengarten, der in Zukunft als eine Art geschützte Kernzone zu betrachten ist. Hier soll sich die Flora und Fauna ungestört und nur noch durch wenig regulierende Eingriffe weitestgehend selbstständig entwickeln.

Erste Steintürmchen und Trockenmauern aus alten Feldsteinen wurden bereits errichtet. Mit Ihren Fugen, Spalten und Löchern sollen sie in Zukunft Erdkröten, Eidechsen, Hummeln und Käfern etc. als Versteck bzw. Unterschlupf dienen. Da sie aber auch als Wärmespeicher fungieren und bei Nacht die tagsüber gespeicherte Wärme wieder an die Umgebung abgeben, verändert sich auch das Mikroklima in diesen Bereichen. Das wiederum kommt wärmeliebenden Pflanzen wie z.B. Rosmarin, Salbei und Duftnesseln zugute.

Die neu entstandenen Beetflächen wurden mit abgemagertem Substrat befüllt und warten nur noch auf die Bepflanzung. Dazwischen gibt es Sandhügel und Totholz – neue Lebensräume für z.B. Wildbienen ...